Rathausplatz in Annweiler am Trifels
Samstag, 11. April 2026
SP bei der Ruine Schauenburg
Es ist Zeit wieder auf Reisen zu gehen. Es ist Samstag, das Wetter schon fast sommerlich. Nachdem Autobahnzoll verlassen wir die Autobahn und fahren auf der B3 in Richtung Norden. Nach Offenburg steuern wir einen Stellplatz bei Oberkirch an. Es gibt dort deren zwei, einen im Ort und einen andern oben bei der Ruine Schauenburg. Wir fahren die am Ende enge Strasse hinauf zum oberen SP. Wir sind das einzige Womo und so hat es genug Platz.
Als erstes wandern wir ein paar Min. hoch zum Restaurant. Ein Besuch ist notwendig, weil der SP im Resti bezahlt werden muss. Das Wetter ist aber so schön und warm, dass wir gleich draussen an einem Tisch sitzen bleiben und eine Kleinigkeit essen und trinken. Danach schauen wir uns die gleich daneben liegende Burg Schauenburg an.
Dann ist auch schon Abend und die Routine hat uns wieder. Fotos und Trackaufzeichnungen sichern, Tagebuch schreiben, kochen und schon ist der Tag schon fast vorbei.
SP in Oberkirch
Koordinaten: 48.5380 8.0939
Gebühr: 8 Euro,
Plätze: 8
Mit V/E und Strom
Sonntag, 12. April 2026
Besuch in Annweiler am Trifels
Gestern Abend hat sich das warme Sommerwetter verabschiedet und es hat die ganze Nacht geschüttet. Auch die Temperatur ist mit 8° Grad wieder dort wo sie um diese Jahreszeit hingehört. Zuerst fahren hinunter zum SP Oberkirch und leeren den Urintank und das Grauwasser. Notwendig wäre das noch nicht gewesen aber wir haben uns angewöhnt das immer zu tun, wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Danach sehen wir uns den Ort an und suchen uns einen Bancomaten. Wir sind ein wenig knapp an Bargeld und im Gegensatz zu Skandinavien ist es in Deutschland nicht verkehrt eine Summe in Cash dabei zu haben.
Danach fahren wir über Nebenstrassen in die Pfalz nach Annweiler. Die Zora stellen wir auf den örtlichen Camping. Es hat auch einen SP aber der überzeugt uns nicht. Am Nachmittag sehen wir uns den relativ kleinen aber schmucken alten Teil an. Dieser wird von einem Bach mit mehreren Wasserrädern geprägt. Auch ein Besuch in einer Bäckerei mit einem grossen Café muss sein. Bei diesem grauen und kühlen Wetter ist Kaffee und Kuchen immer eine gute Sache.
Morgen bleiben wir hier und machen eine kleine Wanderung hoch zur Burg Trifels und in der weiteren Umgebung.
CP in Annweiler
Koordinaten: 49.2017 7.9728
Gebühr: 26 Euro,
Plätze: 45
Mit V/E, Strom 3.50 Euro
Montag, 13. April 2026
Wanderung auf den Trifels
Heute steht eine kleine Wanderung an. Es regnete die ganze letzte Nacht und entsprechend neblig und wolkenverhangen präsentiert sich die hügelige Gegend. Wir sind im südlichen Pfälzerwald. Es ist schon 11 Uhr als wir starten. Immerhin regnet es nicht mehr. Wir wandern auf den Hügel Trifels östlich von Annweiler. Der Hügel hat drei Köpfe oder Gipfelchen und jeder hat eine Burg oder eine Burgruine. Vorne steht die Burg Trifels. Es ist eine grosse Anlage und viel wurde restauriert.
Zitat https://www.pfalz.de/de/sehenswuerdigkeit/reichsburg-trifels:
Die Burg Trifels blickt auf eine bedeutende Geschichte zurück. In der Zeit der Salier wurde eine Holz- und Steinburg errichtet. Unter der Herrschaft der Staufer im 12. und 13. Jahrhundert wurde der Trifels zur Reichsburg erhoben und war eines der wichtigsten Zentren der Macht des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Hier wurden die Reichsinsignien, Krone, Zepter, Schwert und Reichsapfel, aufbewahrt und der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten (1193-1194). Die Nachbildungen der Reichsinsignien sind heute in der Schatzkammer zu besichtigen. Seit dem 17. Jahrhundert zerfiel die Burg, bis sie um 1940 und in den 1960er Jahren wiederaufgebaut wurde, allerdings nach politisch-ideologischen Vorstellungen der damaligen Zeit.
Leider können wir die Burg nicht betreten. Der Montag ist eine Ruhetag, auch Burgen brauchen eine Pause. Wir machen ein paar Fotos von aussen. Danach wandern wir weiter zum mittleren Hügel. Dort liegt die Ruine Anbos. Hier steht nichts mehr. Die Räume waren um einen Bundsandsteinturm gebaut. Wir können nur noch Aussparungen für die Balken der Böden und Decken sehen.
Auf der letzten Hügelkuppe steht die Ruine Scharfenberg. Hier steht noch ein restaurierter Turm und ein paar Mauern. Auf dem Hügel stehen nicht nur die drei Burgen. Es hat einige sehr eindrückliche 20-30m hohe Steintürme aus Bundsandstein. Im Nebel sehen sie aus wie steinerne Wächter. Mitte Nachmittag sind wir wieder zurück in Annweiler und sitzen bald wieder bei Kaffee und Kuchen. Wir beschliessen noch einen weiteren Tag hier zu bleiben und machen morgen eine weitere Wanderung.
CP in Annweiler am Trifels
Koordinaten: 49.2017 7.9728
Gebühr: 26 Euro,
Plätze: 45
Mit V/E, Strom 3.50 Euro
Dienstag, 14.4.2026
Wanderung zum Rehbergturm
Wir sind immer noch in Annweiler im südlichen Pfäizischen Wald. Heute machen wir eine weitere Wanderung. Diese führt uns über verschiedene Hügel und an weitere schöne Felsformationen aus Sandstein. Wir sind ca. 4 ½ Std. Unterwegs. In Annweiler besorgen wir uns in einer Bäckerei eine süsse Belohnung und im Markt zwei Steaks für auf den Grill für heute Abend.
Morgen werden wir Annweiler verlassen.
CP in Annweiler am Trifels
Koordinaten: 49.2017 7.9728
Gebühr: 26 Euro,
Plätze: 45
Mit V/E, Strom 3.50 Euro
Mittwoch, 15. April 2026
Besuch von Trier
Gestern haben wir beschlossen nach Trier zu fahren. Von Annweiler aus sind es nur 160km und ca. 3 Std. Fahrzeit wenn man keine Autobahnen benutzt. Die Fahrt verläuft entspannt. Was mich wundert ist, dass die Drängler auf den Überlandstrassen weitgehend fehlen. Nur wenige Exemplare sind offenbar noch übrig. Könnte es sein, dass dies den rekordverdächtig hohen Dieselpreisen geschuldet ist?
Früh am Nachmittag treffen wir auf dem SP in Trier ein. Es hat noch viel Platz. Wir machen uns bald auf den Weg ins Zentrum. Zu Fuss dauert da 30 Min. Eine eigentlich Altstadt hat Trier nicht. Es hat aber einzelne alte schöne Häuser, eine grosse Fussgängerzone und schöne Plätze mit Café’s und Restaurants. Die Porta Nigra, das Wahrzeichen von Trier ist leider auf der inneren Seite mit einer Baufolie abgedeckt. Die Stadt hat sich Mühe gegeben und die Folie mit einem Bild des abgedeckten Teils bedruckt. Trier war einst die grösste römische Siedlung nördlich der Alpen und hatte eine 6Km lange Stadtmauer. Die mächtige Porta Nigra war das Nordtor in dieser Mauer. Den Namen „Porta Nigra“ erhielt das Tor erst im Mittelalter nachdem Kleinorganismen den weissen Sandstein schwarz verfärbt hatten. Nachdem wir einen kleinen Happen gegessen haben wandern wir wieder eine halbe Std. Zurück auf den SP.
Heute können wir das erste Mal bei weit offener Schiebetür arbeiten. Bisher war es dafür immer zu kalt.
SP in Trier
Koordinaten: 49.7405 6.6251
Gebühr: 15 Euro,
Plätze: 120
Mit V/E, Strom extra
Donnerstag, 16. April 2026
Besuch in Saarburg
Wir fahren weiter nach Westen in das kleine Städtchen Saarbrugg. Den Ort hat Helene beim Stöbern in Googlemaps entdeckt. Der Ort hat den höchsten Wasserfall in einer Stadt in Europa. Dass wollen wir natürlich sehen und fahren dorthin. Von Trier ist es nur eine halbe Std. Fahrt. Es gibt dort auch einen empfehlenswerten SP, von dem aus der Ort bequem zu Fuss der Saar entlang erreichbar ist.
Wir schauen uns dort die Burg, die Kirche und natürlichen den Wasserfall an. Viel Zeit verbringen wir in der alten Mühle die heute ein kleines Museum beherbergt. Wir kommen da in den Genuss einer privaten Führung. Es ist nicht viel los und dem offenbar älteren Mann an der Kasse ist es langweilig. So erfahren wir sehr viel interessantes über die Mühlen, aber auch einiges über das Städtchen und seine Geschichte.
Natürlich sitzen wir auch wieder längere Zeit in einem Café bei Kaffee und Kuchen und sitzen dabei einen kurzen Regenguss aus.
Den restlichen Nachmittag verbringen wir vor der Zora an der Sonne. Es ist das erste Mal, dass wir die Stühle draussen haben.
SP in Saarburg
Koordinaten: 49.60136.5544
Gebühr: 17 Euro,
Plätze: 100
Mit V/E, Strom extra
Freitag, 17. April 2026
Abstecher ins Müllerthal
Gestern Abend stosse ich beim Recherchieren auf das Müllerthal in Luxenburg. Das Müllerthal war vor ein paar Jahren ein Hype bei den Fotografen. Es gibt da einen kleinen Tümpel mit drei kleinen Wasserfällen (ca. 1m hoch). Von Saarburg ist das nur eine Std. Fahrzeit. So fahren wir heute zeitig los, um uns den Ort auch genauer anzusehen.
Als wir ankommen ist der PP fast leer. Wir wandern los in Richtung des berühmten Schiessentümpels. Das Tälchen ist schön. Wäre die Strasse nicht könnte man meinen man sei im Kaltbrunnental. An den kleinen Wasserfällen testen wir die Langzeitbelichtungsmöglichkeiten unserer iPhones. Wirklich befriedigend ist das Resultat nicht. Die Belichtungszeit ist viel zu lange. Einstellen kann man diese mit der originalen App nicht. Ich muss mir eine weitere App suchen. Es gibt da ja noch die App AdobeProject Indigo. Ich werde mir diese heute Abend ansehen. Vom Tümpel wandern wir weiter bis wir den Eindruck bekommen, dass wir nun alles gesehen haben.
Beim Rückweg treffen wir auf viele Leute, es hat nun deutlich mehr Betrieb. Eigentlich erstaunlich wir einen normalen Freitag Mitte April. Der PP ist nun schon gut besucht.
Wir fahren weiter zurück in Richtung Trier bis nach Traben-Trarbach. Dort hat Helene einen SP entdeckt auf dem es für uns noch Platz hat. Den weiteren Nachmittag verbringen wir mit Faulenzen an der Sonne. Heute Abend gehen wir auswärts essen.
SP in Traben-Trarbach
Koordinaten: 49.9585 7.1030
Gebühr: 22 Euro,
Plätze: 50
Mit V/E, Strom incl.
Samstag, 18. April 2026
Besuch der Burg Eltz
Wir bleiben weiter in der Mosel Region hängen. Heute fahren wir zur Burg Eltz. Das ist eine knappe Stunde Fahrzeit. Das ist gutes Stück Mosel abwärts und etwas nördlich von Müden an der Mosel. Wir waren vor ca. 10 Jahren schon einmal da. Damals war wir aber nicht in der Burg.
Als wir ankommen ist schon viel Betrieb und die PP fast voll. Im Gegensatz zu früher kostet nun der PP und es hat Parkwächter die für Ordnung sorgen. Der Fussweg bis zur Burg ist etwa 1Km lang und führt durch den Wald in das kleine Tälchen in dem die Burg liegt. Zum Glück hat es auf der fotogenen Nordseite der Burg dieses Mal kein Baugerüst.
Wir kaufen für 14 Euro ein Ticket für eine Führung durch ein paar Räume und den Besuch der Schatzkammer. Die Burg wurde 1157 zum ersten Mal erwähnt und wurde nie zerstört. Ob das wegen der strategisch unwichtigen Lage oder wegen diplomatischen Geschicks so ist, ist unklar. Sie ist seit über 30 Generationen im Besitz der gleichen Familie die zeitweise auch heute noch dort lebt.
Danach ist es schon Mitte Nachmittag und wir wollen nicht mehr weit fahren. Wir finden einen SP bei einem Wanderparkplatz, wo man mit dem Womo 24 Std. Stehen bleiben darf. Der Platz liegt weit ausserhalb von Siedlungen und bietet viel Ruhe. Us gefällt er und wir bleiben für die Nacht hier.
SP Müden
Koordinaten: 50.1987 7.3390
Gebühr: 6 Euro,
Plätze: 20
kein V/E
Sonntag, 19. April 2026
Lorelei Besuch
Wir verlassen den ruhigen SP bei nassem und kühlen Wetter. Letzte Nacht kam eine Kaltfront mit viel Regen und tiefen Temperaturen. Wir fahren heute an den Rhein zur Lorelei. Probleme mit Google, kombiniert mit Strassensperrungen führten zu Umwegen und Verzögerungen. Die Sperrungen stören uns nicht, das Google ärgert mich aber immer wieder obwohl ich mir vorgenommen habe, mich über das dämliche Navi nicht mehr aufzuregen.
Das ganze drumherum oben bei der Lorelei ist gut organisiert. Man dürfte dort mit dem Womo auch eine Nacht stehen bleiben. Allerdings ohne jegliche Services. Die Sicht von dem Felsen auf den Rhein ist super schön. Es hat mehrere Aussichtskanzeln und gut angelegte Wege. Während der Hochsaison möchte ich aber nicht hier sein. Vermutlich ist der PP dann zu klein.
Später fahren wir weiter nach Ladenburg in der Nähe von Heidelberg. Während der Fahrt queren wir mit der Fähre zweimal den Rhein. Die haben wegen der Ölkrise kleine Zuschläge auf Person und Fahrzeug. Ladenburg soll auch eine schöne Altstadt haben und da es hier einen schönen SP hat legen wir hier vor Heidelberg, unserem nächsten Ziel, einen Stop ein.
SP Ladenburg
Koordinaten: 49.4652 8.6156
Gebühr: 15 Euro,
Plätze: 52
V/E, Strom und Wasser kosten extra
