4 Wochen mit einem gemieteten Kastenwagen Globe Traveller Voyager XS in Schottland unterwegs

Donnerstag/Freitag, 17./18. Okt. 2019

Heute ist das Programm vorgegeben. Die Fahrt zum Fährhafen in Hull steht an. Zuerst hinunter bis nach Preston und dann bei Leeds vorbei bis nach Hull. Die Fahrt verläuft flüssig und ereignislos. In Hull müssen wir wieder über denselben Kreisel, wo wir ein paar Autofahrer verärgert hatten. Und tatsächlich, da gibt es eine Ampel, die ich übersehen hatte. Unglaublich, dass mir so etwas passieren kann. Zum Glück ist damals nichts passiert.
Das Einchecken ist Routine und wie schon beim Hinfahren muss ich den Voyager wieder rückwärts zwischen die LKW’s stellen. Das Bordleben ist schnell erzählt. Ein wenig hinaus auf das Sonnendeck, mit dem Telefon ein paar Fotos knipsen und wieder zurück in die Bar und beim Bier auf das Ablegen und die Öffnung des Speisesaals warten. Die Überfahrt ist ruhig.
Am Morgen wird es ein wenig hektisch. Die Durchsage, dass der Speisesaal für das Frühstück geöffnet wurde, reisst uns aus dem Schlaf. Im Eiltempo aufstehen, duschen und anziehen. Dann gibt Toast mit Spiegelei, Schinken, Speck und schwarzem Kaffee.
Dann bereit machen, damit wir bei der entsprechenden Durchsage hinunter auf das Deck 3 zu unserem Fahrzeug kommen. Wir wollen den Weg für die LKW’s schnell frei machen. Das klappt dieses Mal auch gut. Nur beim Zoll dauert es dann wieder ewig bis wir durch sind.
Die Fahrt nach Hause wird dann mühsam. Wegen der vielen Staus führt uns das Navi über Antwerpen. Dort ist es aber auch nicht viel besser. Die LKW stauen sich rund um Antwerpen zweispurig über gut 15Km.

Dann wird es besser und wir kommen gut vorwärts. Von Karlsruhe bis Basel ist es dann wieder sehr zäh. Schlussendlich kommen wir um 20:30 zu Hause an. Es regnet in Strömen, aber das Auto muss komplett ausgeräumt werden. Da um 11:00 am nächsten Tag in der Innerschweiz Abgabetermin ist, muss das heute noch erledigt werden. Um 7:00 beginnen wir mit dem Putzen des Innenraums und der Heckgarage. Nach 2 Std ist das geschafft. In 4 Wochen sammelt sich doch einiges an und wir wollen das gut machen. Das Auto geht mit Woche bereits nach Bern an den Caravan Salon. Roland von Womorol übernimmt zum Glück die Aussenreinigung. Wir hätten die notwendigen Mittel nicht gehabt, um ein 3 Meter hohes Wohnmobil zu waschen. Schlussendlich hat alles gut geklappt.

 

Es waren schöne ereignisreiche Ferien. Wir sind weit herumgekommen. Das Reisen in einem kleinen Reisemobil, wie es ein Kastenwagen ist, gefällt uns gut. Man ist unabhängig und flexibel, kann innerhalb der Vorschriften fast überall freistehen. Kann aber auch auf Campingplätze, wenn man deren Infrastruktur nutzen möchte. Während dieser Zeit haben wir auch entscheiden können, was für uns in Frage kommt. Wir werden uns nun einen Globe Traveller Voyager ZS kaufen. Entscheidend für dieses Modell sind der Doppelboden der das Fahrzeug voll wintertauglich macht. Ein weiterer Punkt ist, dass es ohne Hecktüren auskommt. Uns gefällt bei diesem Fahrzeug auch die hohe Qualität des Ausbaus. Auch die Aussenmasse sind mit 6m Länge, 2.05m Breite und 3m Höhe nicht zu gross. Nach der Messe in Bern werden wir einen Voyager bestellen.

Mittwoch, 16. Okt. 2019

Morgen müssen wir bereits wieder nach Hull auf die Fähre. So beschliessen wir, uns zu erholen und das Fahrzeug stehen zu lassen. Wir wandern zu Fuss einem kleinen Fluss entlang nach Kendal. Ein altes Städtchen mit einer langen Vergangenheit. Der Weg bis zum alten Castle, heute eine Ruine, dauert ein wenig länger als angenommen. Dafür haben wir von dort oben eine weite Sicht in das Umland.
Später, nach einem wieder längeren Fussmarsch sind wir in Kendal. Leider haben sie hier keine Fussgängerzone. Wir verziehen uns bald in das heimelige „Two Sisters Cafe“. Die Kuchen sind natürlich wieder super. Viel Schokolade und Caramel, ein Genuss.
Beim Rückweg schauen wir in einem Morrison vorbei. Wir brauchen noch eine Flasche Wein und Apero. Wir können den letzten Abend in England ja nicht bei Brot und Wasser verbringen.

Dienstag, 15. Okt. 2019

Heute verlassen wir den CP in Keswick. Das Ziel ist Buttermere ein wenig weiter westlich. Der Platzwart wiegt bedenklich den Kopf und meint, dass die Strassen dort teilweise schon sehr eng wären. Wir beschliessen, es uns einmal anzusehen.

Bei Braithwaite verlassen wir die A66 und fahren in das Dorf. Nach kurzer Zeit, beim Dorfausgang, kommt eine sehr enge Stelle an der wir kaum durchkommen. Ein weiterer Blick nach vorne stimmt mich auch nicht optimistisch. Ich biege kurz entschlossen links ab. Das war keine gute Idee, denn nun stehen wir in den sehr engen Strässchen des Wohnquartiers. Google ist fleissig am Rotieren und ist der Lage auch offenbar nicht mehr Herr. Ich zirkle um 3 enge Ecken nur um festzustellen, dass Google mich auf einen winzigen Hotelparkplatz gelotst hat. Ok, gemäss Google wäre es auf der anderen Seite weiter gegangen. Leider ist das aber nicht möglich. Dort ist ein Garten und kein Durchgang. Wir müssen irgendwie wenden, rückwärts kommen wir um die engen Ecken nicht mehr raus. Zum Glück ist eine kleine Ecke auf dem PP frei. Ich kann dort, weil zu schmal, nicht hinein aber es reicht immerhin, um die vordere Ecke ein wenig hineinzustellen. So kann ich das Wendemanöver starten. Ich weiss nicht mehr, wie viele Male ich vor und zurück musste. Schliesslich schafften wir es aber, unter diversen amüsierten Blicken aus den Fenstern, den Platz zu verlassen. Es folgten diverse diffizile Manöver um Häuserecken bis wir wieder draussen waren. Dann folgte der zweite Fehler. Ich entdecke ein Hinweisschild mit Buttermere und folge ihm. Was mir nicht auffällt ist, dass keine Straßen Nummer angegeben ist und das hätte mich stutzig machen sollen. Die Strasse wird immer enger und es kommt genauso wie es offenbar auch immer sein muss. In einer Kurve steht plötzlich ein LKW vor uns und wir haben Glück. Links hat es eine Hauseinfahrt und so kommen wir aneinander vorbei. Statt um zu kehren bin ich weitergefahren. Das nächste Hindernis ist wilde Fasanen. Auf ca. 200m Länge sind hunderte auf und neben der Strasse. Ich fahre vorsichtig und langsam. Fast im Sekundentakt fliegt sie vor unserem Voyager auf.
Die Strasse wird noch unübersichtlicher und wir beschliessen umzukehren.
Kaum sind wir am Zurückfahren kommt die finale Herausforderung. Im Waldstück kommt uns wieder ein LKW entgegen. Diesmal aber ein Sattelaufleger mit Betonelementen. Offenbar wir weiter hinten gebaut. Das Riesending hat ja alleine fast keinen Platz auf der Strasse. Links von mir hat es sowas ähnliches wie eine Ausweichstelle. Ich fahre soweit es geht links hinaus bis der Wagen voll Kontakt mit dem Bord hat. Der LKW macht dasselbe. Vorsicht fährt der LKW los. Im Rückspiegel sehe ich, dass wir nur ca. 3-5cm Abstand haben. Dann bleibt der LKW stehen, es geht offenbar nicht. Zurückkönnen weder er noch ich, wir stehen zu nahe beieinander. Ich drehe unsere Räder schräg in das Bord und gebe Gas. Ich kann mich so noch in das Bord hineingraben. Der Dreck fliegt aber ich schaffe so noch die wenigen notwendigen Zentimeter.
Wir sind vorbei und fahren zurück auf die A66. Unser Bedarf an schmalen Strassen ist gedeckt. Im Nachhinein habe ich auf Google gesehen, dass wir die B5292 über den Whinlatterpass hätten nehmen sollen. Die ist zwar auch schmal aber doch ein wenig besser als die Noname nach Buttermere.

Die Zeit ist auch schon fortgeschritten und so fahren wir an die Westküste des Lake District, von dort hinunter bis fast nach Barrow und von dort hinüber nach Kendal. Auch auf dieser Strecke gibt es viel zu sehen und wir halten häufig an. In Kendal gehen wir wieder auf einen kleinen schnuckeligen und wunderschön gelegenen CP. Der Platzwart in Keswick hat ihn uns empfohlen.

Montag, 14. OKT. 2019

Nach der üblichen Morgenroutine, die nur von Helenes Versuchen unterbrochen worden ist, einen der vielen Fasanen auf dem CP zu fotografieren, parkieren wir um. Dann geht es ab zur ca. 10 Min. entfernten Busstation. Der CP Manager hat uns empfohlen die Gegend mit dem Bus zu bereisen. Die Idee ist gut. Es hat immer noch sehr viele Feriengäste und die Parkplätze sind überall gut belegt. So kaufen wir uns eine Tageskarte und steigen im Bus hinauf in den ersten Stock. Da haben wir einen guten       Überblick. Wir fahren zuerst bis nach Windermere hinunter. Eine schöne abwechslungsreiche Fahrt. In Windermere ist Endstation. Zu Fuss gehen wir hinunter nach Bowness zum See, dass wir uns den 20 minütigen Marsch hätten sparen können, stellen wir erst später fest. Es gäbe auch einen Bus. 
Zeit haben wir genug uns so buchen wir eine kurze Rundfahrt auf dem See. Dabei erfahren allerlei interessantes. Windermere ist der grösste natürliche See in England.  Leider ist es auch hier wie anders wo, ein grosser Teil des Ufers ist in privater Hand und für die Öffentlichkeit gesperrt.
Nach der Rundfahrt steigen wir wieder in den Bus und machen einen Stop in Grasmere. Das ist ein kleiner pittoresker Ort. Berühmt für das gute Gingerbread. Wir decken uns natürlich auch damit ein. Nach Tee und Kuchen in Heidi’s Cafe fahren wir mit dem Bus zurück nach Keswick.

Bilder habe ich keine von unserem Ausflug mit gebracht. Dafür gibt es ein paar Bilder aus unserem Kastenwagen

Sonntag, 13. Okt. 2019

Der Wetterbericht für Schottland ist wieder richtig übel. Wir entschliessen uns nach England hinunter in den Lake District zu fahren. Dort waren wir noch nie. Seltsamerweise fällt mir das gar nicht so leicht. Wir sind in einem Kastenwagen unterwegs der ja gerade diese Flexibilität ermöglicht. Aber offenbar bin ich nicht so flexibel und zu stark auf Schottland eingefahren und auf das was ich alles so geplant habe. Ist ein komisches Gefühl, na ich habe ja Helene die hält mir den Spiegel vor die Nase (Grummel).
Also suchen wir uns einen CP im Lake District. Dort hat es, gemäss der App nicht viele Plätze zum freistehen. Bei vielen die aufgeführt sind, lesen wir in den Kommentaren, dass dort eigentlich das Übernachten verboten sei. Da wir uns in einem Gastland an die Regeln halten, fallen für uns diese Plätze alle weg. Wir beschliessen auf einen CP in Keswick am Derment Water zu gehen. Es ist sowieso an der Zeit wieder zu Ent- und Versorgen. Reservieren oder anrufen tun wir nicht. Wir gehen davon aus, dass das Mitte Oktober nicht mehr nötig sei.
Als wir dort ankommen ist die Überraschung gross, der CP ist fast voll. Wir bekommen nur einen Platz, weil unser Kastenwagen nur 6m lang ist und weil wir bereit sind am nächsten Morgen umzuparkieren.
Der Platzwart ist sehr hilfsbereit und freundlich. Wir werden persönlich eingewiesen und als wir nach Restaurant Empfehlungen fragen gibt er uns einen guten Tipp und macht gleich auch noch die Reservierung. Die Beiz war wirklich der Hammer. Meine Sparerips sind super und auch Helene ist sehr zufrieden. Wenn ihre einmal in Keswick sein solltet können wir das Packhorse Inn empfehlen.
Übrigens ist auch unser Platz auf dem CP perfekt. Er war nur noch frei, weil die Engländer mir ihren 8m Womos darauf keinen Platz haben. So endet auch dieser Tag gut.

PS. Das Wetter ist auch hier nicht besser. Seit 15 Uhr schüttet es wie aus Kübeln und es sollte bis zum nächsten Morgen nicht aufhören. ;-)

Fotos habe ich an diesem Tag keine gemacht

Samstag, 12. Okt. 2019

Heute ist Wandertag, das Wetter ist gut. Wir haben gut geschlafen, zu hören war nur das Röhren der Hirsche. Das hat aber nicht gestört, es gehört ja zu dieser Jahreszeit.
Wir gehen auf den Schiehallion. Der Berg ist 1063 Meter hoch. Die Wanderung dauert ca. 4-6 Std, es sind ca. 10km und 700 Hm zu bewältigen. Das ist problemlos machbar. Zudem gibt es einen guten Weg, kein sumpfiges Gelände und auch keinerlei technische Schwierigkeiten.
Heute ist Samstag, gutes Wetter und ein in Schottland sehr populärer Berg. Der Berg wird pro Jahr von ca. 20`000 Wanderern besucht. Wir werden heute nicht allein sein. Das schwierigste haben wir schon erledigt, den PP haben wir uns schon gestern Abend gesichert.
Wir brechen relativ früh auf. Der Weg ist anfangs flach und beginnt dann langsam anzusteigen. Wir halten immer Ausschau nach den Hirschen, die wir nachts und auch während des Frühstücks immer gehört haben. Sehen tun wir sie vorläufig nicht aber hören. In den höheren Lagen sehen wir dann Schneehühner und auch einen Schneehasen. Er hat bereits die ersten weissen Flecken im Fell. Oben ist das Gelände felsig und von dicken Gesteinsbrocken übersäht. Der Weg ist nur sehr schwach ausgeprägt. Balancieren über die Steinbrocken ist angesagt. Steinmänner weisen den Weg. Oben auf dem Gipfel bläst ein eisiger Wind. Eine Regenfront zieht vorbei. Wir bleiben an einer windgeschützten Stelle ein wenig sitzen. Es treffen immer mehr Leute ein. In einer Gruppe junger Männer gibt einer offiziell bekannt, dass er bald heiraten würde und lädt seine Kollegen zur Hochzeit ein. Sie freuen sich alle und ich darf das Gruppenfoto machen.
Im Abstieg entdecken wir weit unten dann die Hirsche. Im Feldstecher sehen wir das es zwei grosse Rudel sind. Beide werden von kapitalen Bullen dominiert. Wir schauen ihnen eine Weile zu. Die Platzhirsche sind dauernd damit beschäftig, die jüngeren Störenfriede zu verjagen und die Damen einzusammeln. Die haben ganz ordentlich Stress. Leider taucht kein grösserer Herausforderer auf. Einen Kampf hätten wir natürlich gerne auch beobachtet.
Es kommen uns immer mehr Leute entgegen. Unser Wagen ist vermutlich zu parkiert. Als wir dann unter ankommen ist auf dem PP ein riesen Ghetto. Der PP ist völlig zu. Wir haben wieder einmal Glück. Ein junges paar aus Oxford mit uns unten angekommen und hatte gleich neben uns parkiert. Ihre Wegfahrt gibt mir den Raum, den ich brauche um weg zu kommen.
Die Suche nach einem Platz für die Nacht ist in diesem Teil Schottlands schwieriger als in den Highlands. Es hat nicht so viele schöne Plätze zu freistehen. Nach einer Fahrt dem Loch Tummel entlang, dann wieder durch Pitlochry landen wir auf einem PP in Blairgowrie. Ein grosses WoMo steht schon dort. Wir stellen uns 20m weiter daneben. Später kommt noch ein Drittes. Unterwegs hätte es zwar ein paar gute Plätze gehabt, aber die waren leider alle schon besetzt. Es sind immer noch viele Womo unterwegs und diese Gegend ist bei den Engländern sehr populär. Ist aber auch nicht weiter schlimm, zur Not können wir ja jederzeit auf einen CP ausweichen.
    

Freitag, 11. Okt. 2019

Am Morgen werden wir bald geweckt. Was wir gestern Abend im Dunkeln nicht gesehen haben ist, dass gleich neben uns auf dem PP die Busse für den Bahnersatz wenden. Der PP dient auch als Umsteigestation. Der Bahnersatz ist notwendig, weil zwischen Chrianlarich und Fort William am Bahntrassee Unterhaltsarbeiten gemacht werden. Zum Glück stehen wir am Rand des PP. Es ist schon 8:00 und somit nicht so tragisch. Wir brechen auf in Richtung Pitlochry. Die Strasse dorthin ist gut zu fahren und bietet wundervolle Ausblicke. Es herrscht nicht viel Verkehr und so bummeln wir entspannt dahin. Dabei habe ich aber immer den Rückspiegel im Auge, damit ich den schnelleren Fahrzeugen an den vielen Lay-by Platz machen kann.
Wir halten auch immer wieder an, so auch in Killin, dem kleinen Ort am östlichen Ende des Loch Tay. Der River Dochart führen wegen der vielen Niederschlägen der vergangenen Tage sehr viel Wasser. Der Fall of Dochart, mitten im Dorf, ist deshalb heute besonders spektakulär.
Wir nehmen uns die Zeit hier ein paar Bilder zu machen. Auf den nassen Felsen ist aber Vorsicht geboten. Ein Sturz in den reissenden Fluss würde mit grosser Sicherheit tragisch enden.
Die Fahrt dem Loch Tay entlang ist ein Genuss. Nach dem Loch Tay bleiben wir auf der A827. Sie führt immer noch dem Fluss entlang. Der hat aber nun seinen Namen geändert und nennt sich River Tay. Nach einem kurzen Stück auf der Autobahn treffen wir in Pitlochry ein. Pitlochry ist eine Touristenhochburg und dem entsprechend ist das Gewusel gross. Restaurants und Outdoorläden prägen das Bild. Wegen Umleitungen, es wird auch hier überall gebaut, müssen wir durch Wohngebiete fahren um nach Edradour zu kommen. Wir haben uns entschlossen diese Distillerie wieder einmal zu besuchen.
Es ist die kleinste Distillerie in Schottland. Was hier in einem Jahr produziert wird erledigen die Grossen an einem Tag. Das macht diese Distillerie für uns so sympathisch. Zudem liegt sie idyllisch in einer ruhigen Mulde. Die Führung beginnt hier für einmal mit einer Degustation. Der junge Mann, stilgerecht mit Kilt und allen dazu gehörenden Accessoires ausgestattet, fetzt die Führung präzise und zielstrebig durch. Fragen werden präzise beantwortet. Keine langfädigen nichts sagende Antworten. Eine Führung ganz nach meinem Gusto. Im Laden decken wir uns natürlich ein, wenn wir ja schon mal da sind. Vor allem mit Honig und Konfitüre und ein wenig Whisky.
Nach der Tour konsultieren wir den Wetterbericht. Der ist für den nächsten Tag ganz ok. Eine Wanderung auf den Schiehallion wäre eine gute Sache. Also tippen wir den Ausgangspunkt für die Wanderung in das Navi ein. Das ist der PP Braes of Foss. Als wir dort ankommen sind nicht viele Autos da. Wir finden einen ebenen Platz und auch das berüchtigte „No Overnight“ Schild gibt es hier nicht. Also bleiben wir. So können wir am nächsten Tag gleich von hier losmarschieren.
Wir genehmigen uns einen Apéro und richten uns gemütlich ein.

Donnerstag, 10. Okt. 2019

Neuer Tag, neues Glück. So schaut’s aus. Wir verlassen den CP bald. Unsere Vorräte sind zusammengeschmolzen. Es braucht Nachschub. Als das alles erledigt ist fahren wir das Glencoe hinauf zum bekannten Spot mit dem Wasserfall und dem Buachaille Etive Mor. Wir haben Glück, es sind fast keine Autos da und so finden auch wir gut einen Platz. Dann schnell zum Wasserfall eilen. Hier wären eigentlich Gummistiefel das richtige Schuhwerk. Das Gelände ist sehr sumpfig. Kaum angekommen blasen wir auch schon wieder zum Rückzug. Eine stürmische Regenfront zieht vorbei. Das gibt die Gelegenheit im Kasten einen Kaffee zu machen und etwas Süsses zu knabbern. Eine Stunde später dann einen neuen Versuch. Wieder zieht eine Regenfront heran. Aber diesmal ziehen wir es durch. Das Problem ist, dass der Wind genau von vorne kommt. Die Linse bleibt keine 2 Sek. tropfenfrei. Putzen, dann den Lappen auf der Linse halten, Timer starten und beim Pieps Ton wegnehmen. Mit Glück gibt es so ein tropfenfreies Foto.
Dann fahren wir zum Loch Lomond zu den Falls of Falloch. Auch hier schüttet es wieder. Das wäre zum Fotografieren auch nicht weiter schlimm. Mühsam ist nur der ständige heftige Wind, der die Regentropfen an die Linse drückt. Wir versuchen es trotzdem, vielleicht wird es trotzdem was.
Dann überlegen wir, ob wir gleich die Nacht über hierbleiben wollen. Erlaubt wäre es, aber der Platz ist morastig und nicht sehr einladend. Bei schönem Wetter ist es hier sicher gut. In der App finden wir einen guten Ort nur können wir ihn nicht erreichen. Die Brücke ist gesperrt und wir müssten einen grossen Umweg fahren. Schliesslich landen wir wieder in Chrianlarich auf dem PP mitten im Dorf mit dem in diesem Gebiet unvermeidlichen „No Overnight Parking“ Schild. Gleich gegenüber hat es ein Pub. Wir lassen den Kasten erstmals auf dem PP stehen und gehen zum Essen in das Pub „Rod’n Reel“. Das Essen ist gut und beim Bezahlen fragen wir wie ernst das mit dem Schild gehandhabt wird. Die Wirtin meint wir sollen nur dortbleiben. Es gehe nur darum, dass dort in der Hochsaison eine Sauerei hinterlassen wird. Wir sollen einfach alles wieder ordentlich verlassen. Somit ist auch dieses Problem gelöst und wir haben eine ruhige Nacht verbracht.

Mittwoch, 9. Okt. 2019

Viel gibt es von heute nicht zu berichten. Das Wetter ist unverändert, stürmische Böen und sehr viel Regen. Ausschlafen, z’Mörgele und eine Wanderung zum Glencoe Lochan. Fotografisch ergibt sich nicht viel. Zu gross ist das einheitliche Grau. Wertvoll ist der Besuch trotzdem, bei besseren Bedingungen ist das sicher ein guter Ort für schöne Landschaftsbilder. So wächst die ToDo Liste für spätere Besuche.
Später im Kastenwagen wird gelesen, geschrieben und diskutiert wohin wir als nächstes fahren werden. Das schottische Wetter ändert sich aber so schnell, dass solche Pläne regelmässig über den Haufen geworfen werden. Es wird auch diesmal so sein.
    

Dienstag, 8. Okt. 2019

Die Nacht war ruhig und wir haben gut geschlafen. Es herrscht dicker Nebel und leichter Regen. Beim Morgenessen sehe ich durch das Fenster grosse Holztransporter die Strasse herauf und hinunter fahren. Bei der Begegnung mit einem solchen LKW wird es auch an den Ausweichstellen eng. Also habe ich sie im Auge und nach einiger Zeit ist klar, dass es immer dieselben beiden sind. In der Zwischenzeit machen wir den Abwasch und räumen den Kasten wieder einmal auf. Die Fahrt hinunter geht gut, mit normal grossen Fahrzeugen geht das Kreuzen immer gut. Mit dabei ist fast immer auch das rote Auto der Royal Mail. Unten an der A82 biegen wir ab in Richtung Fort William. Auffallen tun die im Normalfall kleinen Bäche die nun alle sehr viel Wasser haben.
In Fort William werden diverse Besorgungen erledigt. Dann folgt ein Besuch in einem Coffee Shop. Immer eine gute Idee, die Kuchen hier sind immer köstlich. Viele haben viel Caramel und Schokolade drin. Perfekt für das schottische Wetter. Dann folgt ein Besuch des Outdoorladens gleich unter dem Kaffee. Helene sucht immer noch Wanderschuhe. Sie findet leider wieder nichts Passendes in ihrer Grösse. Dafür habe ich welche gefunden. Die Marke Keen, die ich wegen ihrer Breite im Zehenbereich, sehr schätze gibt es bei uns zu Hause nicht mehr. Also habe ich hier sofort zugegriffen.
Wir fahren weiter ins Glencoe auf einen Campingplatz. Ich brauche 230V um meinen Macbook wieder aufzuladen. Ich habe mir zwar vor den Ferien extra einen 12V Adapter gekauft. Der bringt aber die Leistung nicht. Das Macbook ladet nicht. Wieder einmal ein Beispiel dafür „wer billig kauft, kauft zweimal“. Ich werde mir zu Hause umgehend einen original Apple Adapter kaufen.
Eigentlich wäre die Absicht gewesen, wieder einmal auswärts essen zu gehen. Die Beiz wäre nur ca. 800m entfernt. Wegen der sturmartigen Böen kommt der Regen wieder einmal horizontal. Da verbringen wir den Abend lieber gemütlich in unserem Kasten.

Montag, 7. Okt. 2019

Um es gleich vorweg zu nehmen, wir haben nicht gut geschlafen. Die Nacht war extrem stürmisch. Die Sturmböen haben den Kasten so stark geschüttelt, dass wir immer wieder aus dem Schlaf gerissen wurden. Sorgen machten uns die Tannen. Sie schwächten die Böen zwar ein wenig ab, aber zugleich befürchteten wir, dass eine abbrechen könnte.
Wir verlassen den Platz bald, wir wollen aus dem Glenbrittle weg, bevor die asiatische Armada mit ihren Mietwagen aufkreuzt. Das ist eine echte Plage geworden. Es regnete und schüttet unaufhörlich. Trotzdem entschliessen wir uns bei Sligachan in Richtung Portree und dann ins Trotternish zu fahren. Wir haken alle Viewpoints ab, Zeit haben wir ja genug. Der Wind ist teilweise so extrem, dass wir ausserhalb des Windschattens unseres Fahrzeuges kaum stehen können. Bei Staffin biegen wir in die steile enge und bis zu 15% steile Strasse hinauf in den Quiraing ab. Es geht alles gut bis zur letzten steilen Haarnadelkurve. Dort hängt ein Franzose mit seinem 8m Wohnmobil fest. Auf der Innenseite der Kurve hat es noch Platz. Kein Problem denke ich, mit unserem agilen 6m Kasten kommen wir hier problemlos vorbei. Der Gedanke wäre bei trockenen Verhältnissen auch ok gewesen. Ich bleibe prompt auch hängen, die Räder drehen in der steilen Innenseite der Kurve durch. Erst jetzt sehe ich, dass mächtig viel Wasser über die Kurve fliesst. Ich lasse den Wagen ein wenig zurückrollen und rutsche prompt in die Leitplanke. Man bin ich sauer, auf mich, weil ich die Situation falsch eingeschätzt habe, auf die elenden Touristen mit ihren übergrossen Kisten und speziell auf die Franzosen, weil gerade einer vor mir war. Schluss endlich komme ich aber doch noch durch.
Oben auf dem PP hat es dann wenigstens Platz. Das miserable Wetter auch doch noch Vorteile. Zuerst begutachte ich noch den Schaden. Es ist zum Glück nicht so schlimm wie ich befürchtet habe. Der Ärger ist trotzdem gross.
Wir packen unsere Fotorucksäcke und eilen zu dem Spot, den ich schon von früher kenne. Als wir ankommen ist der Platz von einer Fotografin mit ihren Schülern besetzt. Aber wir sind ja flexibel und finden ein zwei Meter oberhalb einen Platz der auch ganz ok ist. Wir sind so in das Fotografieren vertieft, dass wir die Regenfront zu spät sehen. Völlig durchnässt erreichen 20 Min. später wieder unser Fahrzeug. Ist aber alles halb so wild, wir haben ja eine Trocknungskabine.
Wir fahren dann weiter nach Uig und dann in das Fairy Glen in der Hoffnung dort einen Platz zu übernachten zu finden. Die Strasse dorthin ist extrem übel. Als wir dann dort ankommen ist nix mit freien Plätzen. Alles voll von asiatischen Selfiestick Touristen mit ihren Mietkarren. Ich beginne langsam aber sicher Aggressionen gegen die Typen aufzubauen. Also nichts wie weg und weg von Skye. Skye werde ich in Zukunft nicht mehr ansteuern, wie geht es hier erst im Frühling und Sommer zu, wenn es jetzt im Oktober bei miserablem Wetter schon so viele hat? Nein Die Isle of Skye ist für uns Geschichte, hierher kommen wir nicht mehr.
Wir verlassen die Insel und fahren dann hinauf zum Viewpoint oberhalb von Ratagan. Dort haben wir unsere Ruhe für die Nacht. Ausser uns ist nur noch ein Franzose dort und nein es ist derjenige aus der Kurve bei Quiraing.

Sonntag, 6. Okt. 2019

Obwohl es uns auf dem CP Morvich gut gefällt packen wir nach dem Frühstück zusammen und fahren zur Entsorgungsstation. Auch das ist hier gut gelöst. Das Grau- und Frischwasser ist hier vom Schwarzwasser räumlich getrennt. Das sollte eigentlich auf allen CP’s Standard sein. An der Rezeption haben wir noch einen kurzen Schwatz mit dem freundlichen Personal und dann machen wir uns auf den Weg.
Der anhaltende Regen hat sich plötzlich entschlossen eine kurze Pause zu machen. Kurz entschlossen fahren wir nach Ratagan hinauf. Aus Recherchen weiss ich, dass es dort einen super Aussichtspunkt hat. Die Gipfel der Five Sisters of Kintail sind zwar wie erwartet in den Wolken aber angesichts der herrschenden Bedingungen sind wir mit der Sicht zufrieden. Der Regen setzt nun aber wieder ein und wir machen uns vom Acker.
Wir kennen Skye schon sehr gut, wollen aber doch nochmals dorthin fahren. In Lochalsh kurz vor der Skye Bridge tanken wir nochmals auf. Ich komme mit dem gelangweilten Tankwart ins Gespräch. Irgendwie kommen wir auch auf die Mobilfunk Abdeckung zu sprechen. Im NW Schottlands hat es ausserhalb der Dörfer noch vielen weisse Zonen. Er ist mit der Situation gar nicht zufrieden. Offenbar kennt er auch Deutschland und meint, dass dort die Situation noch viel schlechter sei, was eigentlich schon erstaunlich sei. Wir sind uns einig und stufen Muttis Land unter grossem Gelächter auf ein europäisches Entwicklungsland hinunter. Gut gelaunt trennen wir uns und wir fahren weiter nach Skye.
Wir fahren zuerst zu den Fairy Pools und parken oberhalb des offiziellen Parkplatzes ein wenig im Wald. Wir sind als erste dort und ergattern die einzige einigermassen ebene Fläche. Bei Kaffee und Scones mit Butter warten wir ab, ich habe immer noch die Hoffnung, dass es ein wenig besser werden könnte. Tatsächlich hört es eine Stunde später auf. Ich packe den Fotorucksack und breche auf. Helene bleibt im warmen Kastenwagen, sie traut der Sache nicht. Zurecht wie sich herausstellen sollte. Ich fotografiere zuerst bei den Wasserfällen auf der linken Seite und gehe dann hinunter wo der Weg verläuft. Ich hätte es mir denken können. Wegen der extremen Regenfälle der letzten Tage ist es unmöglich über den reissenden Bach zu kommen. Ein junger Schotte probiert es trotzdem und steht nach einem Schritt prompt bis zu den Hüften im Wasser. Inzwischen ist auch die Regenpause vorbei und es schüttet wieder wie aus Kübeln. Zudem setzen zu allem Überfluss auch noch sturmartige Böen ein. Alles klar, ich ziehe mich zurück. Völlig durchgenässt komme ich nach 15 Min. bei unserem Kasten an.
Und nun bin ich froh, dass wir in einem komfortablen Fahrzeug unterwegs sind. Schnell trockene Sachen anziehen, die nassen Sachen im Bad aufhängen, das ist, wenn die Heizung aktiv ist, immer der wärmste Ort im Fahrzeug. Die Klamotten werden bis spätestens Morgen trocken sein.
Der Platz hat sich in der Zwischenzeit gefüllt. Kontakte und Gespräche gibt es leider keine. Wegen des miserablen Wetters haben sich alle in ihre Wagen zurückgezogen. Es wird eine unruhige Nacht werden. Es kommt ein Sturm auf.

Samstag, 5. Okt. 2019

Mit der Wahl des Schlafplatzes haben wir es gut getroffen. Wieder ein Beispiel dafür, das es nicht immer eine App braucht, um etwas Gutes zu finden. Am Vormittag besuchen wir Attadales Garden. Wir stehen ja fast davor und so bietet es sich an. Wir sind die einzigen Gäste. Am Kassenhäuschen ist man froh über unser Vorbeikommen. Das unterbricht die Langeweile und man hat wieder jemanden zum Plaudern.
Am Nachmittag suchen wir uns einen Campingplatz. Das Wetter ist so richtig übel und wir müssen auch bald wieder Entsorgen. Der erste Platz auf der Liste, Ardshelves bei Eilean Donan verlassen wir umgehend wieder. Uns ist schleierhaft, warum der so gute Rezensionen hat. Der Nächste, der Platz des Motorhome und Caravaning Club ist perfekt. Nicht ganz billig aber dafür alles in bester Verfassung und perfekt organisiert. Hier bleiben wir. Am Nachmittag besuchen wir Ron und Pam in Broadford auf der Isle of Skye. Wir haben in den letzten Jahren insgesamt drei Wochen in ihrem B&B verbracht haben seither Kontakt.
Die restliche Zeit bis zum Abend verbringe ich am Laptop mit dem Erstellen von Backup’s (Fotos), und Tagebuch schreiben. Der Regen hat nun voll eingesetzt und sollte bis zum nächsten Morgen nicht mehr aufhören.

Freitag, 4. Okt. 2019

Die Nacht war sehr unruhig. Stürmische Böen zerrten und rüttelten die ganze Nacht über an unserem Kasten. Wir kommen relativ früh aus den Federn und können so auch zeitig losfahren.
Das Ziel ist das Loch Maree und der National Park Ben Eighe. Eine kleine Wanderung soll es heute geben. Das Loch Maree ist das letzte grössere Süsswasser Loch in Schottland in dem es keine Fischzucht Industrie gibt. Das letzte Mal, als wir dort waren, konnten wir die wunderschönen Prachttaucher beobachten. Wir parken am östlichen PP und machen uns auf den Mountaintrail. Das ist eine 4-5 Std. dauernde Wanderung. Höhenmeter sind nur ca. 500 zu bewältigen. Wir haben einen guten Tag erwischt. Im unteren Teil geht es durch einen schönen Wald und später steil durch felsiges Gelände. Der Weg ist durchwegs gut und auch gut markiert. Die Wanderung bekommt eine Empfehlung von uns.
Wir fahren weiter auf der Coastal Route bis nach Shieldaig. Dass wir dorthin fahren hat einen einfachen Grund und heisst Nanny’s Coffee Shop. Die Kuchen sind dort einfach super. Das Wetter ist so gut, dass wir sogar draussen sitzen können.
Weil das Wetter so gerade so gut ist, beschliessen wir, weiter der Küste entlang bis Applecross zu fahren und dann gleich auch noch den berühmten Bealach na Ba zu überqueren. Bekannt ist er wegen der sehr steilen und schmalen Strasse. Es ist bereits 18:00 als wir ihn in Angriff nehmen. Das Licht beginnt golden zu werden und die Fahrt zu einem tollen Erlebnis. Nur noch einzelne Fahrzeuge kommen uns entgegen. Während der Hochsaison, wenn all die asiatischen Mietwagen und alle Womo’s meinen, den Pass überqueren zu müssen, würde ich das bleiben lassen. Auch die Strecke Shieldaig nach Applecross wäre vermutlich kein Vergnügen. So stehen wir aber nach kurzer Zeit alleine auf dem Pass. Die Stimmung ist wunderbar und wir erwägen kurz die Nacht hier oben zu verbringen. Es sind aber erneut heftige Stürme vorhergesagt und die Lage hier oben ist sehr exponiert. Wir geniessen noch kurz die prächtige golden Stimmung und fahren dann weiter. Unten angekommen, ist die Sonne weg und die Suche nach einem Übernachtungsplatz beginnt. Park4Night und Co. finden nichts Vernünftiges in der Nähe. Wir fahren weiter und schlussendlich finden wir bei Attadale einen guten Platz. Hier bleiben wir.

Donnerstag, 3. Okt. 2019